Patenschaften

yakoub und seine patinEin Schwerpunkt unseres Vereins ist die Bildung. Wir unterstützen bereits zahlreiche SchülerInnen, StudentInnen und Auszubildende. Denn nur eine gute Bildung ermöglicht es den Menschen auf Sansibar, aus eigener Kraft einen Weg aus der Armut zu finden. Die Unterstützung bei den Bildungsprojekten macht nur Sinn, wenn sie langfristig angelegt ist. Wir finanzieren zum Beispiel SchülerInnen aus armen Familien den Besuch einer guten Schule; nach Möglichkeit von der ersten Klasse an. Bis zum Abschluss ist es ein weiter Weg: Für die SchülerInnen, aber auch für uns als Verein. Deshalb suchen wir Paten, die regelmäßig und langfristig einen Schüler oder eine Schülerin, eine(n) Studierende(n) oder Auszubildende(n) unterstützen. Da unser Verein sehr klein ist und sehr eng mit sansibarischen Ehrenamtlichen zusammenarbeitet, die ständig in Kontakt zu allen Unterstützten stehen und diese auf ihrem Weg begleiten, können wir garantieren, dass jede Unterstützung zu 100 % ankommt. Wir informieren die Paten regelmäßig über Neuigkeiten und organisieren gerne auch ein persönliches Treffen auf Sansibar. So zum Beispiel im März 2018 als zwei Paten Yakoub besuchten. Die Paten erhielten einen ganz anderen Einblick in das Leben auf Sansibar - fernab der Touristenrouten. Und für Yakoub und seine Eltern war es ebenfalls eine schöne Erfahrung, dass aus den anonymen Spendern willkommene Gäste wurden. Im Folgenden stellen wir ein paar Kinder und junge Menschen vor, für die wir momentan Paten suchen.

Unterstützung von SchülerInnen

Unser Verein ermöglicht Kindern aus armen Familien den Besuch einer Privatschule. Diese bieten eine viel höhere Qualität als die staatlichen Schulen, in denen oft schlecht qualifizierte Lehrkräfte mit riesigen Klassen (60 Schüler und mehr sind keine Seltenheit) und fast ohne Lehrmaterialien arbeiten. Nur sehr wenige Schüler der staatlichen Schulen auf Sansibar und in ganz Tansania schaffen es bis zur fünften oder sechsten Klasse der Sekundarschule, deren Abschluss es ihnen ermöglichen würde, eine Universität zu besuchen. Die Qualität der Privatschulen ist deutlich besser, viele ihrer Schüler schaffen die Hochschulqualifikation. Selbst ohne anschließendes Studium haben Privatschulschüler deutlich bessere Aussichten auf eine feste Arbeitsstelle, da die meisten Arbeitgeber Privatschulabgänger bevorzugen. Da der Besuch einer Privatschule sehr teuer ist, können es sich nur reichere Familien leisten, ihren Kindern den Besuch einer solchen Schule zu ermöglichen. Ärmeren Kindern bleibt nur die staatliche Schule, wo sie eine schlechtere Ausbildung erhalten, meist keinen höheren Abschluss schaffen und darum nicht studieren dürfen, keinen festen Job finden, auch ihren Kindern keine bessere Bildung ermöglichen können usw. – ein Teufelskreis. Wir wollen helfen, diesen zu durchbrechen und zu versuchen einigen Kindern aus armen Familien den Besuch einer guten Privatschule zu finanzieren.

Hassan

hassan Hassan ist 12 Jahre alt und besucht die 6. Klasse einer guten Schule. Seine Familie kann sich die Kosten für die Schule jedoch nicht mehr leisten, seit der Vater aufgrund seines hohen Alters nicht mehr arbeiten kann. Benötigte Hilfe: Kosten für Schulgebühren, Bücher, Uniform, Schulbus (insgesamt 40-50 € monatlich)

 

Maryam

maryam Auch für Maryam suchen wir Paten, die ihr den Besuch einer guten Schule ermöglichen. Maryam besucht die vierte Klasse einer Privatschule. Nach dem Tod des Vaters kann die Mutter die hohen Kosten jedoch nicht mehr finanzieren, so dass Maryam, wenn sie keine Hilfe findet, auf die staatliche Schule wechseln muss. Da die Mutter die Schulgebühren schon lange nicht mehr bezahlt hat, wird Maryam nicht für die nächsten Prüfungen zugelassen und muss die Schule verlassen, falls das Schulgeld nicht doch noch bezahlt wird. Ihre Mutter arbeitet selbst als Lehrerin; allerdings verdienen Lehrer auf Sansibar nur sehr wenig, sodass sie als alleinerziehende Mutter die hohen Schulgebühren nicht stemmen kann. Wir suchen dringend Paten! Für Maryam bräuchten wir eine monatliche Unterstützung von circa 50 Euro.

Khadija

khadija Khadija wurde, als sie noch ein Baby war, von ihren Eltern verlassen. Bis heute weiß niemand, wo diese sind und warum sie Khadija alleine zurückgelassen haben. Nachbarn nahmen Khadija bei sich auf und zogen sie groß. Sie ermöglichten ihr auch den Besuch der Grundschule, wo Khadija immer zu den besten Schülern gehörte. Khadija würde nun gerne in einer guten Sekundarschule weiterlernen, ihre Pflegeeltern sind jedoch nicht in der Lage, die Kosten dafür aufzubringen. Benötigte Hilfe: Kosten für Schulgebühren, Bücher, Uniform, Schulbus (insgesamt 40-50 € monatlich)

 

Nasra

nasraNasra ist 15 Jahre alt und musste die Schule nach der 7. Klasse abbrechen, weil ihre in sehr großer Armut lebende Familie die Kosten nicht mehr stemmen konnte – selbst für den Besuch einer staatlichen Schule genügte das Einkommen nicht. Wie viele sehr arme Eltern auf Sansibar, sehen auch Nasras Eltern keine andere Möglichkeit, als ihre Tochter zu verheiraten, damit sie von ihrem Ehemann versorgt wird. Nasra möchte dies aber mit allen Mitteln verhindern und sie möchte allzu gerne weiter die Schule besuchen, um sich durch einen hohen Bildungsabschluss eine gute Perspektive auf eine eigenständige, selbstbestimmte Zukunft zu erarbeiten. Benötigte Hilfe: Kosten für Schulgebühren, Bücher, Uniform, Schulbus (insgesamt 40-50 € monatlich)

Unterstützung von StudentInnen und Auszubildende

Makame

makameMakame stammt aus einer in extremer Armut lebenden Familie und musste deshalb seine Schulkarriere bereits sehr früh abbrechen. Seitdem versucht er, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und seine bereits sehr alten Eltern zu unterstützen. Da dies ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung fast unmöglich ist, würde Makame gerne eine Ausbildung zum Koch machen. Benötigte Hilfe: Kosten für Ausbildungsgebühren - zunächst für ein Jahr (Basiskurs); anschließend nach Möglichkeit für ein weiteres Jahr (Aufbaukurs) (insgesamt 20-30 € monatlich)

 
Mtumwa

mtumwaMtumwa hat das Abitur erfolgreich bestanden, obwohl sie unter sehr schweren Bedingungen aufwuchs. Zum einen stammt sie aus einer sehr armen Familie, zum anderen leidet sie seit frühester Kindheit unter Epilepsie – eine Krankheit, die auf Sansibar häufig damit erklärt wird, dass der Betroffene vom Teufel besetzt sei. Mtumwas Traum ist es, Pharmazie zu studieren und sie hat auch einen Studienplatz in Dar es Salaam erhalten. Die hohen Studiengebühren stellen für sie und ihre Familie jedoch ein unüberwindbares Hindernis dar. Benötigte Hilfe: Kosten für Studiengebühren (insgesamt circa 80 € monatlich)

Maryam

maryamMaryam ist Krankenpflegerin und möchte sich durch ein Aufbaustudium weiterqualifizieren. Außerdem würde sie mit dem höheren Abschluss ein deutlich besseres Gehalt bekommen, dass ihr ein selbständiges, selbstbestimmtes Leben ermöglichen würde. Sie hat bereits die Hälfte ihres Aufbaustudiums absolviert, musste dieses nun aber unterbrechen. Der Grund dafür ist, dass ihr Mann sie und ihre Kinder verlassen hat, weil sie gegen seinen Willen studierte. Nun muss Maryam alleine für sich und die Kinder sorgen, und kann die hohen Studiengebühren nicht mehr bezahlen. Benötigte Hilfe: Kosten für Studiengebühren für 18 Monate (insgesamt 70-80 € monatlich)