Vorstand

Katharina und Sebastian: Der Vorstand stellt sich vor

Während wir von 2010 bis 2011 über ein Jahr lang auf Sansibar lebten - um dort an der Uni zu arbeiten (Sebastian) bzw. eine Auszeit zu nehmen (Katharina) - entwickelten sich nicht nur viele  Freundschaften und Kontakte, sondern auch der Wunsch, wenigsten einigen der vielen in Armut lebenden Sansibari zu helfen. Nach unserer Rückkehr nach Deutschland blieben wir in engem Kontakt zu einigen sansibarischen Freunden und als wir über Shaha erfuhren, dass der alte Kaffeeverkäufer aus „unserer“ Straße an Krebs erkrankt war, unterstützten wir ihn, damit er seine Behandlung finanzieren und seine große Familie, deren Hauptverdiener er war, weiter ernähren konnte.
Nach einem weiteren Besuch auf Sansibar im Jahr 2012 begannen wir außerdem, Kizae zu unterstützen, zunächst um ihm den Drogenentzug zu ermöglichen, und anschließend eine berufliche Perspektive als Busfahrer. Die zunächst nicht ganz ernst gemeinte Idee, ihm einen Bus zu kaufen, führte letztendlich zur Gründung unseres Vereins: Auf eine Rundmail an Freunde und Kollegen mit dem Vorschlag, gemeinsam in einen Bus für Kizae zu investieren, kamen überraschend viele Rückmeldungen mit der grundsätzlichen Bereitschaft, zu helfen. Die meisten wünschten sich jedoch einen offizielleren und abgesicherten Rahmen, wodurch die Idee entstand, einen gemeinnützigen Verein zu gründen.
Und so wurden wir, nach langem Kampf um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, im Februar 2014 zu den Vorsitzenden von „Hilfe für Sansibar e.V.“, gerade im richtigen Moment, da Sebastian kurz darauf erneut nach Sansibar flog und so die ersten Vereinsprojekte persönlich und vor Ort in die Wege leiten konnte.
Seitdem haben wir gemeinsam mit den anderen aktiven Mitgliedern den Verein vorangebracht: weitere Unterstützer wurden gefunden, eine Homepage ist entstanden, Flyer wurden entworfen, erste Veranstaltungen wurden geplant und erfolgreich umgesetzt, die regionalen Zeitungen wurden kontaktiert. Und vor allem werden die zahlreichen Projekte aus der Ferne begleitet. Fast täglich treffen Emails von unseren sansibarischen Partnern und Projektbetreuern ein, vor allem Shaha schickt unzählige Berichte und Fotos. Und diese zeigen uns, dass mit Hilfe des Geldes, das unser Verein bereits gesammelt hat, genau das erreicht wird, was wir uns erhofft haben: Es hilft Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind; es hilft ihnen bei all den Dingen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten: eine berufliche Perspektive entwickeln, sich bilden, sich im Krankenhaus behandeln lassen, die Familie ernähren usw.
Und es hilft ganz besonders auch uns selbst: Weil es in unserem Leben mehr Sinn gibt, mehr Hoffnung und viele schöne Momente!

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